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Logistik Lexikon

Air Waybill (AWB)

Als Air Waybill (AWB) bezeichnet man den Luftfrachtbrief, den man für die Luftfracht benötigt. Er unterliegt dem Warschauer Abkommen und den IATA-Transportbestimmungen. Er ist ein Beleg über den Abschluss des Luftfrachtvertrages, eine Empfangsbestätigung des Carriers und eine Anerkennung der Rechtsgrundlage des Absenders.

Akkreditiv

Unter einem Akkreditiv versteht man die schriftliche Zusicherung einer Bank, im Auftrag des Käufers, dem Begünstigten und dem Verkäufer einen bestimmten Betrag in der vereinbarten Währung zu bezahlen, falls der Begünstigte akkreditivkonforme Dokumente innerhalb der vorgeschriebenen Fristen einreicht.

Ausfuhrbegleitdokument (ABD)

Ein Ausfuhrbegleitdokument muss bei jeder deutschen Exportsendung, bei einem Zollwert von mehr als € 1000,00 ausgefüllt, bzw. erstellt werden. Man erhält nach Gestellung der Ware eine Movement Reference Number (MRN), welche bei der Ausfuhr erledigt werden muss und somit als "ausgegangen" gilt.

BHT (Bremer Hafentelematik)

Unter BHT versteht man System für die Anmeldung von Exportsendungen in Bremen oder Bremerhaven. Die BHT-Referenz wird mit Hilfe von Zolldokumenten, wie z.B. Ausfuhrbegleitdokument, T1, T2L, Carnet oder der Handelsrechnung (bei Zollwert unter € 1000,00!) erstellt. Die BHT-Referenz gilt als Verladenummer und bei rollender, bzw. loser schwerer Ladung auch als Anlieferreferenz beim jeweiligen Terminal.

Bill of Lading

Das Konnossement ist ein Schiffsfrachtbrief und Warenwertpapier. Die Einzelheiten ergeben sich insbesondere aus dem Internationalen Abkommen zur Vereinheitlichung von Regeln über Konnossemente von 1924.

CMR (Convention relative au contrat de transport international de Merchandises par Route) 

Der CMR-Frachtbrief ist ein Frachtbrief im internationalen LKW-Straßenverkehr und gilt für die entgeltliche Beförderung von Gütern auf der Straße, wenn Ort der Übernahme der Ware und Ort der Ablieferung der Ware in zwei verschiedenen Staaten liegen, von denen mindestens einer Vertragsstaat sein muss, der das vorbezeichnete Übereinkommen ratifiziert hat.

Dokumenteninkasso

Ein Dokumenteninkasso ist eine Zahlungsabwicklungs- und Zahlungssicherungsform im Außenhandel, bei der dem Zahlungs- pflichtigen unter Mitwirkung von Kreditinstituten Dokumente gegen Zahlung oder gegen Akzeptierung von Wechseln ausgehändigt werden. Dabei werden die Interessen des Exporteurs einer Ware oder eines Investitionsgutes an einer vertragsgemäßen Abwicklung der Zahlung und die Interessen des Importeurs an einer vertragsgemäßen Lieferung ausgeglichen. Es gilt jedoch für den Importeur: Dieses Instrument dient ausschließlich der Zahlungsabwicklung. Eine Gewähr für die Qualität und/oder Quantität der gelieferten Waren wird hier nicht übernommen. Dies ist nur durch eine entsprechende Dokumentation bei Akkreditiven möglich.

Einfuhrumsatzsteuer (EUSt)

Bei der Einfuhrumsatzsteuer handelt es sich neben den Zöllen und den besonderen Verbrauchsteuern (z.B. auf Mineralölerzeugnisse, Alkohol und alkoholhaltige Getränke sowie Tabakwaren) um eine weitere Steuer, die bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern in die Bundesrepublik Deutschland erhoben wird.